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Beide Quellen meines alten Blutes

Eine transnationale installative Performance von Hadar Dimand, Nadia Migdal und Julie Paucker

KULA Compagnie, Spreehalle Berlin, Kulturhaus Helferei Zürich, OMANUT (Forum für jüdische Kunst & Kultur Schweiz), DOKUMENTATIONSZENTRUM ZWANGSARBEIT NS ZEIT in Berlin Schöneweide

Premiere: 11.03.2022

Konzeption, Entwicklung, Performance Hadar Dimand, Nadia Migdal, Julie Paucker Künstlerische Produktionsleitung Eric Nikodym Kamera Daniel Miran Œuil Exterieur Jonas Knecht Ausstattung Damian Hitz Musik Roy Amotz

mit Hadar Dimand, Nadia Migdal, Julie Paucker

Gemeinsam mit den jüdischen Schauspielerinnen Hadar Dimand (IL) und Nadia Migdal (DE/IL) begibt sich die jüdische Autorin/Dramaturgin Julie Paucker (CH/DE) auf eine Spurensuche. Aus deren Gegenwart zwischen Deutschland, Tel Aviv und der Schweiz werfen die drei Künstlerinnen einen Blick zurück auf einen Abschnitt deutsch-jüdischer Geschichte und deutsch-jüdischer Biografien, die im Zusammenhang mit der Geschichte des neuen Kulturzentrums Spreehalle Berlin stehen: mit der Geschichte der AEG und ihrer jüdischen Gründerfamilie Rathenau. Dieser Blick zurück ist bewusst subjektiv, indem er die eigene und gegenwärtige deutsch-jüdische „Geschichte“ auf historische Figuren und Ereignisse treffen lässt. Wie hat sich die Beziehung jüdischer Menschen zu Deutschland über die Generationen hinweg verändert?

Begleitet werden die drei von dem israelischen Filmemacher Daniel Miran, der zurzeit in Berlin lebt. Für die Inszenierung wird er mit den Künstlerinnen eine Bildebene entwickeln, in der Begegnungen gezeigt werden. Geplant sind Interviews in Berlin und Zürich mit Holocaust-Überlebenden mit deutschen Wurzeln sowie deren Nackommenden, und in zwei nach (wie vor deutschsprachigen) Altersheimen in Ramat Gan, bei Tel Aviv.