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Die Orestie

von Aischylos

theater und orchester heidelberg

Premiere: 12.04.2014

REGIE Ingo Berk Bühne Damian Hitz KOSTÜME Eva Krämer MUSIK Patrik Zeller LICHT Günter Zaworka DRAMATURGIE Jürgen Popig

Erster Teil Agamemnon WÄCHTER Hans Fleischmann KLYTAIMESTRA Christina Rubruck AIGISTHOS Volker Muthmann ELEKTRA Elena Nyffeler KILISSA Nicole Averkamp TALTHYBIOS Stefan Reck AGAMEMNON Olaf Weißenberg KASSANDRA Nanette Waidmann Zweiter Teil Choephoren ORESTES Martin Wißner PYLADES Florian Mania ELEKTRA Elena Nyffeler KILISSA Nicole Averkamp KLYTAIMESTRA Christina Rubruck AIGISTHOS Volker Muthmann WÄCHTER Hans Fleischmann Dritter Teil Eumeniden APOLLON Steffen Gangloff ORESTES Martin Wißner ATHENE Katharina Quast ERYNS Karin Nennemann KLYTAIMESTRAS SCHATTEN Christina Rubruck RICHTER Nicole Averkamp, Hans Fleischmann, Florian Mania, Volker Muthmann, Elena Nyffeler, Stefan Reck, Nanette Waidmann, Olaf Weißenberg

Die einzige erhaltende Tragödientrilogie der griechischen Antike behandelt die Geschichten der letzten Generationen des Atriden-Fluches. Im ersten Teil wird die Ermordung Agamemnons durch seine Frau Klytaimnestra geschildert, die Vergeltung dafür üben will, dass Agamemnon ihre Tochter Iphigenie für das Gelingen des Trojanischen Krieges geopfert hat, und schließlich mit einer Zweitfrau an seiner Seite heimkehrte. Der zweite Teil schildert wie Klytaimnestras Sohn Orest gemeinsam mit Elektra den Tod des Vaters rächt. Doch kaum ist das Blut der Vater-Mörder geflossen, treten die Erinnyen – die Rachegeister – auf den Plan und bestrafen Orest durch Verfolgung. Davon erzählt der dritte Teil. Schließlich initiiert Pallas Athene eine Art Gerichtsprozess, der die Kontrahenten aufeinandertreffen lässt. Damit ist der Grundstein gelegt für einen Übergang vom System der Blutrache zu einer Rechtsprechung durch ein von Vertretern des Volkes zusammengesetztes Gericht