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La Traviata

von Giuseppe Verdi

Schlossoper Haldenstein

Premiere: 05.08.2011

MUSIKALISCHE LEITUNG Sebastian Tewinkel REGIE Barbara David Brüesch KOSTÜME Stefan Röhrle LICHT Rudolf Heckerodt ORCHESTER Kammerphilharmonie Graubünden

VIOLETTA Liuba Belotserkovskaya, Szabina Schnöller ALFREDO Gantar Blaž, Young-O Na GIORGIO GERMONT Peter BaeKeun Cho, Hee-Jeon Ko PUPPENSPIELER Lorenz Seib FLORA Alena Sautier ANNINA Denise Felsecker GASTONE Raphael Wittmer BARONE DOUPHOL Sung-Jun Park MARCHESE D OBRIGNY Calin Valentin Cozma DOTTORE GRENVILE Yeun-Ku Chu GIUSEPPE Florian Voss, Siddique Eggenberger CHOR Chor der Schlossoper Haldenstein und Kammerchor Chur

«La Traviata» ist Verdis realistischste, menschlichste Oper. – Als sie am 6. März 1853 im Teatro La Fenice in Venedig uraufgeführt wurde, lag der Tod der 23-jährigen Pariser Edelkurtisane Marie Duplessis, der Comtesse de Perregaux, sechs Jahre zurück.
Ihr setzte Alexandre Dumas in seinem Roman «La Dame aux camélias» ein Denkmal. 1845 hatte er selber ein Verhältnis mit der an Schwindsucht gestorbenen Kameliendame.
Violetta Valéri, wie sie in Verdis «Traviata« heisst, wird von allen verehrt, gesellschaftlich aber auf Abstand gehalten. Sie kämpft um bürgerliche Anerkennung und leidet an der Sehnsucht nach aufrichtiger Liebe.
Ihr Schicksal beeindruckte Verdi so sehr, dass er diesen zeitgenössischen und zeitkritischen Stoff in seinem Musikdrama umsetzte: subtilste Musik, intime Bekenntnisse verbinden sich mit turbulenten Gesellschaftsszenen der Pariser Halbwelt. In den ergreifenden Liebestod am Ende der Oper klingt von aussen der Pariser Karneval hinein.